Aktive Nachbarschaft
Bewohner diskutierten im Warthe-Mahl

- Lebendige Diskussion während des Nachbarschaftstreffs im Warte-Mahl. Foto: S. Engelbrecht
Hundehaufen auf der Straße, Müll in den Höfen, die ein oder andere Rangelei zwischen Jugendlichen: Die Situation in der Warthestraße könnte sicherlich riedlicher sein, keine Frage. Um eine Lösung für die Ärgernisse der Bewohner der Straße im südlichen Schillerkiez zu finden, veranstaltete das Jugend-Gewaltpräventionsprojekt Warthe 6o Ende April gemeinsam mit dem Nachbarschaftscafé und Familientreff Warthe-Mahl einen Nachbarschaftstreff. Rund 50 Bewohner tauschten sich dort über die Situation in ihrem Wohngebiet aus.
Auch Vertreter der Polizei und des Jugendamtes waren dabei und gaben Tipps, wie Konflikte miteinander gelöst werden können. Die Polizei weist jedoch auch arauf hin, dass sobald Anwohner Zeugen oder sogar Opfer von Straftaten werden, diese unbedingt die Polizei einschalten müssen. Nur so könne diese schließlich auch aktiv werden. Eine wichtige Kontaktperson ist vor allem die zuständige Kontaktbereichsbeamte, Frau Blank, die unter der Nummer 4664-555 318 erreichbar ist.
Insgesamt verlief der Nachbarschaftstreff äußerst harmonisch und zielorientiert. Mahdi Saleh von der Warthe 60 forderte die Anwohner vor allem auf, bei Konflikten mit Kindern und Jugendlichen den Kontakt zu den Jugendeinrichtungen zu suchen: „Wir kennen sie, und können sie auch direkt ansprechen“. Ein Nachbarschaftstreff soll jetzt in regelmäßigen Abständen organisiert werden.
Abgesehen davon weist das Quartiersmanagement darauf hin, dass das Warthe-Mahl eingerichtet wurde, um einen festen Anlaufpunkt im Kiez zu schaffen bei dem Nachbarn sich austauschen und insgesamt besser kennen lernen können.
Informationen zu den Angeboten im Warthe-Mahl sind unter 287 035 48/ 49 oder direkt dort (Warthestraße 46) erhältlich.








