Besuch Tiefensee
Zehn Jahre «Soziale Stadt» - Tiefensee besucht Warthe-Mal

- Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee mit Staatssekretärin Hella Dunger-Löper (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, re.) und Kerstin Schmiedeknecht (QM Schillerpromenade, li.) am Dienstag im Warthe-Mal im Schillerkiez. Foto: S. Engelbrecht
"Was funktioniert und was nicht": Unter diesem Motto stand am Dienstag der Besuch von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) im Warthe-Mal im Schillerquartier. Der Besuch ist Auftakt einer ganzen Reihe von Visiten in den kommenden Wochen. Dabei will sich der Minister zum
10-jährigen Jubiläum des Förderprogramms «Soziale Stadt» verstärkt über Erfolge und Probleme informieren. Im Rahmen der "Sozialen Stadt" werden aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes Berlin vor allem die Projekte der Quartiersmanagements finanziert.
«Wenn wir es in diesen Quartieren nicht schaffen, schaffen wir es in ganz Deutschland nicht», sagte Tiefensee am Dienstag in dem Familientreffpunkt in der Warthestraße. Insgesamt gebe es in Deutschland 1500 Quartiere in 500 Gemeinden, die für das Programm in Frage kommen, betonte Tiefensee. Er wolle durch die Besuche auch erfahren, ob man nicht noch mehr tun müsse, um die Probleme in den Quartieren zu lösen.
Das Warthe-Mal wird von dem Verein Esmeralda betrieben, deren Mitglieder
zugleich als "Stadtteilmütter" im Quartier unterwegs sind. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes aufsuchendes Elternprojekt, bei dem seit 2004 Frauen nichtdeutscher Herkunft aus türkischen und arabischen Familien bei Fragen rund um die Erziehung ihrer Kinder helfen. Das Warthe-Mal beherbergt neben dem Familientreff auch eine Lehrküche und wurde vom QM Schillerpromenade aus Mitteln des Programms «Soziale Stadt» gefördert.








