Bürger ärgern sich über die Mentalität des Wegsehens

- (Bildquelle: G.F. Müller)
Im "Teufelchen", Okerstraße 5, war MItte Januar ganz schön was los. Mehr als 20 Anwohner der Okerstraße waren gekommen, um ihrem Ärger über Sachbeschädigungen, Biertrinker auf der Straße, wild abgestellten Sperrmüll und Einbruchsversuche in ihrer Straße Ausdruck zu verleihen. Aber nicht nur das.
Vor allem ging es um ein besseres Miteinander und Kennen lernen untereinander. Wofür das gut ist? Damit man sich gegenseitig unterstützen kann. Sylvia Mohs, die Betreiberin des Teufelchen, brachte es auf den Punkt: "Wenn der Einzelne wüsste, dass er oder sie nicht alleine dasteht, würden viel mehr Leute etwas unternehmen. Da bin ich sicher."
Eine kontroverse Diskussion kam zur Wirksamkeit der offiziellen Stellen auf. Nicht immer sind diese gleich zur Stelle. Nur durch wiederholtes, ruhiges Vorbringen von Missständen, wie Lärmbelästigung in Wohnhäusern oder Müll auf der Straße könne hier etwas bewirkt werden, so die Erfahrung der meisten Anwesenden.

- (Bildquelle: G.F. Müller)
Martin David, der Kollege aus dem Jugendamt war zur Veranstaltung gekommen, um Anregungen für seine Arbeit mitzunehmen. Er schlug vor, weitere Behörden zu den nächsten Treffen einzuladen, um gemeinsam wirksame Maßnahmen zu entwickeln.
Rund einmal im Monat möchte man in nächster Zeit zusammenkommen. Wer sich zwischenzeitlich näher informieren möchte, kann dies bei Georg Friedrich Müller unter Telefon 62723004 oder gfrm[at]gmx[.]de tun.








