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Promenaden-mischung

Die aktuelle Ausgabe April/Mail 2013
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Aktuelle Termine

Freitag, 24.05.2013, 20:00 Uhr

VoKü im Stadtteilladen Lunte

Samstag, 25.05.2013, 11:00 Uhr

"EssBar"

Dienstag, 28.05.2013, 14:00 Uhr

Spiele-Nachmittag im Warthe-Mahl

Mittwoch, 29.05.2013, 10:00 Uhr

Computer-/Internetkurs für Senioren

Mittwoch, 29.05.2013, 20:30 Uhr

Stummfilm mit Live-Begleitung

Freitag, 31.05.2013, 20:00 Uhr

VoKü im Stadtteilladen Lunte

Montag, 03.06.2013, 21:00 Uhr

Leerlauf auf dem Templehofer Feld

Bürgerzentrum

Der Schillerkiez auf dem Weg zu einem Bürgerzentrum

Die Idee

Der Schillerkiez ist mit mehr als 20.000 Einwohnern schon mit einer mittleren Kleinstadt vergleichbar. Allerdings gibt es in jeder Stadt ein Zentrum mit einem Rathaus oder Haus der Bürger. Hierher kommt man, wenn man sich informieren oder diskutieren oder am gesellschaftlichen Leben teilhaben möchte. Ein solch zentraler Ort fehlt im Schillerkiez. Deshalb hat der Quartiersrat Schillerpromenade im Sommer 2011 auf Vorschlag des Quartiersmanagements die Projektidee zur Einrichtung eines neuen Bürger-/Familienzentrums beschlossen. Ein schlüssiges Konzept und eine breite Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger dieses Kiezes sollten dabei Wegbereiter sein.

Erste Schritte

Das Konzept

Eine Machbarkeitsstudie sollte zum einen Bedarfe und Wünsche sammeln zum anderen aber auch Hinweise zur zukünftigen Struktur und Trägerschaft eines solchen Zentrums geben. Im Zuge der Bedarfsermittlung fanden im Herbst 2011 eine Reihe von Straßenbefragungen und Experteninterviews statt.  Im Ergebnis dreier Workshops und vieler Einzelgespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern aber auch Vertretern lokaler Einrichtungen und Initiativen wurden viele Ideen und Vorschläge gesammelt. Die Ideen reichten dabei von der Einrichtung eines Bürgerladens über die Schaffung von Treffpunkten für alle Generationen und noch mehr Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements. Ein Teil der Interviews und die Workshops wurden filmisch dokumentiert (Video) und anlässlich der Stadtteilkonferenz am 3. Dezember 2011 präsentiert und zur Diskussion gestellt.  In einer Sonderausgabe der Promenadenpost stellte das Quartiersmanagement in Zusammenarbeit mit den Verfassern der Machbarkeitsstudie die Ergebnisse der Stadtteilkonferenz vor und erläuterte die kommenden Schritte. (PromenadenPost 4/2011)

Im Ergebnis der Studie wurde festgestellt, dass die Einrichtung eines Bürger- und Familienzentrums im Schillerkiez gewünscht und sinnvoll ist. Dabei wurde nachgewiesen, dass im Quartier zwar sowohl offene Treffpunkte als auch Angebote der Familienberatung partiell vorhanden sind, zentrale Anlaufpunkte und auch ein gemeinsames organisatorisches Dach aber fehlen. Aufgrund der geografischen und strukturellen Gegebenheiten ist die Schaffung eines zentralen Orts für ein Bürgerzentrum eher unrealistisch. Auch fehlen noch die notwendigen Strukturen ehrenamtlicher Selbstverwaltung. Was jedoch die gewünschten Angebote für Familien betrifft, stellt sich die Ausgangssituation etwas anders dar: In den Workshops waren sich alle Befragten einig, dass diese Angebote dort stattfinden sollten, wo die Familien bereits anzutreffen sind, in den Kitas, Schulen oder Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen. Für ein Familienzentrum soll es also ein dezentrales Modell geben. Wesentliche Voraussetzungen für beide Modelle ist aber ein gut funktionierendes Netzwerk ehrenamtlicher und professionell arbeitender Akteure.

Die Umsetzung der Ideen

Die Koordinierungsstelle

Bei der Einrichtung eines zukünftigen Bürgerzentrums im Schillerkiez hat die sogenannte Koordinierungsstelle eine wichtige Aufgabe. Neben ihrer leitenden und koordinierenden Funktion sollte sie gleichzeitig zentraler Anlauf- und Infopunkt werden. 

Das Warthe-Mahl als Nachbarschaftstreff im südlichen Quartier

Das Warthe-Mahl soll erster Anlauf- und Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner des südlichen Quartiers werden. Einen Flyer mit den aktuellen Angeboten finden sie hier

Neue Module ab 2013

Gegenwärtig laufen die baulichen Vorbereitungen für die Einrichtung eines Familienzentrums an Standort Karlsgartenstraße 6. Damit sollen neue Angebotsstrukturen für Familien im nördlichen Teil des QM Gebiets Schillerpromenade geschaffen werden. Dabei soll das ehemalige Elterncafe der Kurt-Löwenstein-Schule wieder aktiviert werden. Darüber hinaus werden in den freiwerdenden Obergeschossen Beratungs- und Kursangebote für Eltern und Familien am Standort eingerichtet.

Der wichtigste Akteur wird dabei die integrierte Zuckmayerschule sein, die ab dem Schuljahr 2012/2013 mit einer Filiale in die bisherigen Räume der Kurt-Löwenstein-Schule einzieht. Neben so genannten Praxisklassen werden auch zwei zusätzliche Kleinklassen für „bisher nicht schulisch betreute Kinder ohne Deutschkenntnisse“ vorwiegend aus den EU-Beitrittsländern Bulgarien und Rumänien eingerichtet. Speziell für die Familien der hier ankommenden Kinder soll auch das Familienzentrum am Standort Unterstützungs- und Beratungsangebote bereithalten.