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Promenadenpost

Die Aktuelle Ausgabe Nr. 04 (Dezember 2011)
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Die Sozialpädagogik an der Kurt-Löwenstein-Schule (KLS)

Schülerinnen und Lehrer der Kurt-Löwenstein-Schule
Schülerinnen und Lehrer der Kurt-Löwenstein-Schule

Die gemeinwesenorientierte Sozialpädagogik der KLS ist darauf ausgerichtet, sowohl den Bildungs- als auch den pädagogischen Auftrag der Schule zu stärken und zu unterstützen.

Diese Arbeit basiert auf drei Säulen:

  1. konzeptionelle Sozialpädagogik, Koordination und Vernetzung sowie Schuldistanziertenarbeit als Sozial- und Casemanagement
  2. Elternarbeit
  3. gemeinwesenorientierte Sozialpädagogik als Projektarbeit

Neben der Rückführung schuldistanzierter Schüler/innen in schulische bzw. Ausbildungs-Bezüge, baut die Schule durch Gemeinwesenorientierung auf eine enge Kooperation mit Bildungs- und Erziehungseinrichtungen, Ämtern, Institutionen und freien wie kommunalen Trägern.

So werden die doch recht verschiedenen Lebensfelder von Eltern und Schülern durch gemeinsame Projekte zusammengeführt, die Schule erweist sich hier als die "Schnittmenge" und Orientierungshilfe. Der Prävention kommt eine zunehmende Gewichtung zu.

Zielgruppe

Ein Vater mit Schippe und Schubkarre hilft im Schulgarten
Fleissiger Helfer

Die aufsuchende, beratende und aktivierende Elternarbeit an der Schule richtet sich an Eltern, Lehrerschaft sowie Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Die Eltern werden durch gezielte Ansprache und Hausbesuche sowie elternspezifische Angebote zur Mitwirkung in der Schule aktiviert.

Lehrer werden im Hinblick auf die Kommunikation mit den Eltern unterstützt und Schüler, insbesondere Mädchen, werden durch Gespräche mit den Eltern darin bestärkt, an den schulischen Veranstaltungen teilzunehmen, um dadurch mehr Freiräume und soziale Kompetenzen für sich zu erlangen.

Erste Erfolge

Schülerinnen und Lehrer der Kurt-Löwenstein-Schule
Elternfrühstück im Schulgarten

Frau Songül Aslan, die Türkisch, Kurdisch, Zaza und Deutsch spricht, betreut den Schwerpunkt Elternarbeit. Ihr Ziel ist es, die elterliche Präsenz bei den verschiedenen schulischen Veranstaltungen zu fördern, an der Schule ein Stück "Heimat" zu etablieren.

Durch die Inaktivität der meisten Eltern, die demzufolge der Schule bei der Kindererziehung nicht als Ansprechpartner zur Verfügung standen, war eine positive Einflussnahme auf die Schüler immer seltener möglich. Die Elternarbeit erweist sich bereits jetzt als außerordentlich erfolgreich: so konnte bereits in den ersten Monaten eine Teilnahme an Elternabenden von fast 90 % verzeichnet werden.

Stichwort Vernetzung

Schüler der KLS beim Bezirksbürgermeister Buschkowsky
Zu Besuch beim Bezirksbürgermeister Buschkowsky; Fotos: QM

Eine gewichtige Rolle spielt die Vernetzung der Schule im Gemeinwesen: so sind Jugendamt, Quartiersmanagement, kommunale und freie Träger der Jugendhilfe, Selbsthilfeeinrichtungen Polizei sowie andere Bildungseinrichtungen wesentlich an der Arbeit mit den SchülerInnen beteiligt.

Die Sozialpädagogik der Schule ist Mitglied im Quartiersbeirat des QM Schillerpromenade und im Sprecherrat der überregionalen Psychosozialen AG nach § 78 SGB VIII sowie in verschiedenen Gremien  (z.B. KJH-AG, Migration-AG etc.).

Projektdaten und Kontakt:

Das Sozialpädagogik-Team (v.l.): P. Kleinert, S. Aslan, ...
Das Sozialpädagogik-Team (v.l.): A. Kleinert, S. Aslan, Dr. N. Rautenberg (Gemeinwesenarbeit, bis Oktober 2007); Foto: K. Kleist-Heinrich

Weitere Informationen zu Konzepten und Projekten:

Förderverein der Kurt-Löwenstein-Oberschule
Frau Aslan / Herr Kleinert
Karlsgartenstraße 6, 12049 Berlin
Telefon: 030 62791452
foerderloewenstein[at]yahoo[.]de

Web: www.kurt-loewenstein.schule-berlin.net

Projektzeitraum: 2006 - 2007
Fördersumme: 100.630

  

KLS/ QM