FROHES FEST – BAYRAMINIZ MÜBAREK OLSUN – ID MUBARAK
"....Das Islamische Opferfest (20.12.-23.12. 2007) fällt in diesem Jahr in die
Vorweihnachtszeit. Die zeitliche Nähe der islamischen Feiertage zu den christlichen Festtagen bietet eine gute Gelegenheit, über Nähe und Distanz zwischen diesen Religionen nachzudenken.
Nähe und Distanz, sowohl respektvolle Distanz als auch vertrauensvolle Nähe,
beide Haltungen sind die Grundlagen einer guten und friedlichen Nachbarschaft,
eines achtungsvollen Miteinanders. Nur im gemeinschaftlichen Austausch kann die Furcht vor dem Fremden ausgeräumt und dem jeweils Anderen mit Respekt und Achtung begegnet werden.
Beim Opferfest feiert man Abraham und seinen Sohn, die in völligem Vertrauen
auf Allah lebten. Vertrauensvolle Hingabe als Opfer annehmend, offenbart Allah, der Barmherzige, zugleich, dass er Menschenopfer nicht annimmt und Menschenopfer nicht fordert. Von Jesus, im Koran erwähnt und für Muslime ein Verkünder, wird die Aussage überliefert: “Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer.“
In diesem Sinne wollen wir erreichen, dass man rechtzeitig gegensteuert, wenn sich gesellschaftliche Probleme unbarmherzig auf die Berlinerinnen und Berliner auswirken. Eine Politik, die von der Bevölkerung „Opfer“ fordert, ist uns zutiefst suspekt...."
Zitiert aus einem Rundbrief von Mustafa Makinist (Mitglied des Neuköllner Migrationsbeirates und Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Neukölln)








