Freizeitgestaltung im Kiez
Kinder- und Jugendprogramme in den Ferien
Im Schillerkiez wohnen fast 21.000 Menschen auf engem Raum. Fast ein Viertel von ihnen ist unter 18 Jahre alt und dementsprechend besteht hier ein großer Bedarf nach einer umfassenden Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche, gerade während der warmen Jahreszeit und während der Schulferien. Daher hat das Quartiersmanagement in diesem Jahr neben den üblichen Fördermöglichkeiten von kleinteiligeren Maßnahmen ein weiteres Budget für eine koordinierte Freizeitgestaltung im Kiez bereitgestellt. Insgesamt konnten sechs Kinder- und Jugendeinrichtungen im Gebiet davon profitieren.Module des Projektes
Im Jugendclub YO!22 setzt der Musikpädagoge Nasser Kilada seine Arbeit mir der bereits im vergangenen Jahr eingeführten Percussion-Gruppe fort (siehe Projektbeschreibung „Musik im Kiez“). Die Jugendlichen, die im Rahmen des Vorgängerprojekts bereits einige Erfahrungen im Umgang mit Percussion-Instrumenten sammeln konnten, stehen nun auch selbst Neuankömmlingen als Lehrer zur Seite.
An der Thomas-Morus-Oberschule sollen junge Mädchen durch Hip Hop und kreativen Tanz Möglichkeiten entdecken, wie sie konstruktiv mit Aggressionen umgehen und Gefühle ausdrücken können. Letztendlich soll dadurch auch ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden.
Im Rahmen einer Theater-AG an der Hermann-Sander-Grundschule werden Schüler spielerisch an das Thema Theater herangeführt. Anschließend soll den Kindern durch das Modul auch ein Blick hinter die Kulissen der Neuköllner Oper ermöglicht werden.
Im Mädchencafé Schilleria findet ein Rap-Kurs statt – die Mädchen befassen sich hier mit alltäglichen Ereignissen und Gefühlen, aber auch mit Themen wie Gewalt und Rassismus und fördern bei der Auseinandersetzung mit ihren Texten gleichzeitig ihre Sprachfertigkeit.
Schließlich wird durch das Gemeinschaftsprojekt ein weiterer Hip Hop Tanzkurs sowohl für die Jugendlichen im Gewaltpräventionsprojekt „Warthe 60“ und im Interkulturellen Zentrum „Am Tower“ eingerichtet.
Projektdaten:
Förderzeitraum: Juni 2009 – Dezember 2009
Fördersumme: 15.500,00 Euro
QM








