Gedenkveranstaltung
Trauer um Kerstin Heisig
Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung in der Genezarethkirche am Herrfurthplatz haben am Sonntag mehr als 200 Menschen, darunter viele Freunde, Bekannte und Wegbegleiter der Jugendrichterin Kirsten Heisig gedacht. Pfarrerin Elisabeth Kruse leitete die Trauerveranstaltung für die Neuköllner Richterin, die sich Anfang Juli selbst das Leben nahm.
Die Autorin Güner Balci erinnerte sich mit bewegenden Worten an ihre erste Begegnung mit Kirsten Heisig im Rollbergviertel. Auch der Polizeibeamte Christian Horn nahm noch einmal ganz persönlich Abschied von ihr, indem er Frau Heisig nicht nur als hochkompetente Richterin sondern vor allem als warmherzige und an ihren Mitmenschen interessierte Frau beschrieb.
Heisig war durch das von ihr entwickelte "Neuköllner Modell" bekannt geworden, bei dem jugendliche Straftäter in besonderen Schnellverfahren verurteilt werden. Auch neben ihrer richterlichen Tätigkeit investierte sie viel Zeit und Energie in den Kampf gegen Jugendkriminalität, vor allem bei Menschen mit Migrationshintergrund.








