Gemeinsam für mehr Sauberkeit
Aktion Sauberer Kiez startet im Herbst an den Schulen

- Die BSR sorgt täglich für Sauberkeit in Berlins Straßen. Doch vor allem Kleinmüll entsteht zumeist ohne Not.
Eigentlich ist es gar nicht so schwer. Ein Handgriff, und die Verpackung landet im Mülleimer. Auch die Überreste der geliebten Vierbeiner müssten nicht tagelang auf der Straße rumliegen. Der Müll in den Straßen rund um die Schillerpromenade ist ein großes Problem. Ein neues Projekt will jetzt bei Kindern und Schülern ansetzen und mehr Sauberkeitsbewusstsein herstellen.
Rund 200 000 Euro jährlich kostet die Straßenreinigung im Gebiet des Quartiersmanangements Schillerpromenade. Den meisten Kindern- und Jugendlichen und ihren Eltern im Kiez ist zwar klar, worum es beim Thema Sauberkeit im öffentlichen Raum geht: Der Kleinabfall, der täglich achtlos auf die Straße geworfen wird. Das Ergebnis ist ein unangenehm vermülltes, unhygienisches und verwahrlostes Straßenbild, in dem sich niemand so richtig wohl fühlt.
Hinzu kommt, dass in städtischen Gebieten in den vergangenen Jahren eine alarmierende Tendenz auszumachen ist. Kinder- und Jugendliche verlernen offenbar, dass gewisse Verhaltensregeln erforderlich und für alle Bewohner nützlich und positiv sind.
Mit kindgerechten Kurzveranstaltungen an Kindertagesstätten und Grundschulen soll nun gegen gesteuert werden. Höhepunkt ist der 20. September, der 8. Berliner Freiwilligentag. Dann soll von 10.00 Uhr an die Schillerpromenade gemeinsam mit Jugendlichen besonders hübsch herausgeputzt werden.
Die BSR hilft bei dem Projekt und stellt für diese und weitere Putzaktionen alle notwendigen Utensilien sowie Profi-Saubermänner zur Verfügung. Die Aktion wurde vom Quartiersmanagement Schillerpromenade im Rahmen des Programms Soziale Stadt unterstützt.








