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Promenadenmischung

Die aktuelle und erste Ausgabe April/Mai 2012
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Ideenaustausch in Sachen Spielplätze

„riesen rudschen“ und ein „Puul“

Bald mit Schiff und Riesenrutsche? Der Spielplatz auf der Schillerpromenade. Foto: S. Engelbrecht
Bald mit Schiff und Riesenrutsche? Der Spielplatz auf der Schillerpromenade. Foto: S. Engelbrecht

Kinder wissen ganz genau, was sie wollen. Nämlich „riesen rudschen“ und einen „Puul“. Die Worte Swimming-Pool und Riesenrutsche sind natürlich keine gängigen Begriffe im Schillerkiez. Doch klar ist, was damit gemeint war. In einer schnellen Umfrage an der Karl-Weise-Grundschule wollten sich die Lehrer ein Bild darüber machen, welche Wünsche bei den Nutzern der beiden Spielplätze auf der Schillerpromenade bestehen, die voraussichtlich noch in diesem Jahr durch das Natur- und Grünflächenamt (NGA) des Bezirks Neukölln neu gestaltet werden.

Einhellig war dabei der Wunsch nach einer „mindestens sechs Meter hohen“ Riesenrutsche, wie es ein Kind formulierte. Und ein Pool oder gar ein Fußball-Stadion wären auch sehr nett, schrieb ein anderes auf einen Zettel, der am Donnerstag (29. April) als Diskussionsgrundlage für ein Anwohnergespräch im Vorortbüro des Quartiersmanagements in der Schillerpromenade 10 herangezogen wurde. Das NGA und das QM hatten gemeinsam dazu eingeladen.

Anwohner und Nutzer der Spielplätze, Vertreter der Schulen und des QM diskutierten dabei mit dem NGA über die Art und Weise des Umbaus. Eine Mutter merkte an, dass sie nicht mehr gerne mit ihren Kindern auf die Spielplätze gehe, da dort immer Glasscherben und jede Menge Zigaretten-Kippen herumlägen. Also müsse man Aschenbecher aufstellen, um die Verschmutzung des Sandes zu vermeiden. Aber doch bitte außerhalb, hieß es unisono.

Und was passiert mit der Rutsche? Eine Schaukel, eine Kletterwand, eine Tischtennisplatte und vor allem ein Holzschiff wünschten sich die meisten Anwesenden – auch wenn letzteres sicherlich nicht so groß wird wie auf dem Spielplatz in der Hasenheide. Mit den zahlreichen Anregungen und mit viel Kreativität machen sich nun die Mitarbeiter des Natur- und Grünflächenamtes des Bezirkes an die Umsetzung.