Interkultureller Weihnachtsmarkt
Advents-Stimmung auf dem Herrfurthplatz
Auf dem Pony um den Herrfurthplatz reiten, dem Nikolaus ein paar Süßigkeiten entlocken und anschließend zum Basteln in die Kirche: Am vergangenen Samstag gab es im Schillerkiez vor allem für Kinder viel zu erleben. Auf dem interkulturellen Weihnachtsmarkt am Herrfurthplatz zeigte sich der Kiez von seiner besten Seite. Künstler verkauften dort unter anderem selbst gemachtes Geschenkpapier, an den Ständen gab es Bratwurst und Glühwein und in den Räumen der Genezarethkirche wartete ein interessantes Rahmenprogramm auf die Besucher. Der Weihnachtsmarkt wurde aus Mitteln des Programms „Soziale Stadt“ finanziert und gemeinsam vom Quartiersmanagement Schillerpromenade und der Genezareth-Kirche durchgeführt.
Höhepunkt des Tages war sicherlich das kostenlose Ponyreiten. Die beiden Tiere hatten sich etwas verspätet, was vielleicht am schlechten Wetter einen Tag zuvor lag. Auch am Samstag war es noch recht stürmisch und die Standbetreiber hatten alle Hände voll zu tun, nicht fortgeweht zu werden. Sobald die Ponys aber bereit standen und auf ihre Reiter warteten, bildete sich eine lange Schlange von Kindern, die auch einmal auf dem Rücken der Ponys sitzen wollten. Einige nutzten sogar die Gelegenheit und stellten sich nach dem Rundlauf gleich wieder an. Zwischenzeitlich hatte sich der Nikolaus auf den Herrfurthplatz geschlichen und verteilte Geschenke.
In der Kirche erklärten derweil Religionslehrer, was es mit Lametta, Äpfeln, Tannenzweigen und Co eigentlich auf sich hat und warum diese Symbole zu Weihnachten so gerne verwendet werden. Beispielsweise soll Lametta am Weihnachtsbaum Eiszapfen symbolisieren. Nach den lehrreichen Vorträgen gab der Internationale Chor der Musikschule Steglitz ein Konzert mit Weihnachtsliedern und mehr. Auch die arabische Folkloregruppe des Vereins von Al-Huleh trat auf. Sie ist vielen im Quartier bereits vom Kiezfest bekannt. Gegen 15.00 Uhr startete dann das Kinderprogramm mit Basteleien und Weihnachtsgeschichten für die Kleinen. Unter anderem las Pfarrerin Elisabeth Kruse vor.









