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Promenadenmischung

Die aktuelle und erste Ausgabe April/Mai 2012
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Aktuelle Termine

Jugendintegrationsgipfel im Kanzleramt

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Jugendliche aus dem Schillerkiez vor dem Bundeskanzleramt

Schüler der Neuköllner Kurt-Löwenstein-Hauptschule im politischen Dialog mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Maria Böhmer.

Am 07. und 08. Mai hatten die Bundeskanzlerin und die Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet zum Jugendintegrationsgipfel in das Bundeskanzleramt eingeladen. Ziel des Jugendintegrationsgipfels war es, den Nationalen Integrationsplan um die kreativen Ideen und vielfältigsten Bedürfnisse junger Menschen zu ergänzen.

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel

Was ist der Nationale Integrationsplan?

Bereits im Juli letzten Jahres lud die Bundeskanzlerin zum Nationalen Integrationsgipfel ein. Migranten und Migrantinnen, Arbeitgeber, Gewerkschaften, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Wohlfahrtsverbände, Stiftungen, Kulturschaffende, Sportverbände und Medien erarbeiteten gemeinsam erste Ideen für einen Plan für nachhaltige Integrationspolitik. Bei diesem ersten Integrationsgipfel verständigten sich die Teilnehmer, dass bis zum Sommer 2007 ein nationaler Integrationsplan (NIP) entwickelt wird, der klare Ziele, konkrete Maßnahmen und Selbstverpflichtungen der staatlichen und nichtstaatlichen Akteure enthalten wird. Dieser Nationale Integrationsplan wird im Juli 2007 vorgestellt.

Auf Initiative des Quartiersmanagements Schillerpromenade waren auch vier Neuköllner Schüler und Schülerinnen (8. und 9. Klasse) der Kurt-Löwenstein Hauptschule auf dem Jugendintegrationsgipfel. Die Neuköllner Jugendlichen waren nicht nur die einzigen minderjährigen Teilnehmer, sondern auch die einzigen Vertreter einer Hauptschule.

Die Jugendlichen erarbeiteten Ergebnisse zu folgenden drei Themenfeldern:

·        Sprache und Bildung

·        Integration vor Ort

·        Kulturelle Vielfalt – Wie soll unsere Gesellschaft im Jahre 2030 aussehen?

Unsere vier Neuköllner Schülerinnen und Schüler wirkten in der Arbeitsgruppe 1 zum Themenfeld Sprache und Bildung mit. Ein wichtiges Ergebnis der Arbeitsgruppe war deshalb auch die Forderung nach Abschaffung der Hauptschulen. Die Jugendlichen plädierten für eine Schule, in der alle Schüler bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet werden.

Desweiteren war es den Jugendlichen wichtig, Eltern mehr in die Pflicht zu nehmen. Eine zentrale Forderung lautete deshalb: „Eltern haften für ihre Kinder! Auch Eltern müssen Deutsch lernen. Sie haben die Pflicht, die Ausbildung ihrer Kinder aktiv zu begleiten.“

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Jugendliche im Gespräch mit Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Staatsministerin im Kanzleramt

Alle Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen können Sie hier lesen.

An dieser Stelle möchten wir es nicht versäumen, uns bei Bighelp e.V., Herrn Mustafa Makinist, herzlich zu bedanken, der uns den Kontakt zu den Organisatoren des Jugendintegrationsgipfels herstellte und unsere Schülerinnen und Schüler über die beiden Tage mit einer Videokamera begleitet hat. Er wird über den Jugendintegrationsgipfel einen Dokumentarfilm erarbeiten, der in Kürze an der Kurt-Löwenstein Schule präsentiert wird und hier auf dem Portal zu sehen sein wird.

Ein weiteres Dankeschön gilt dem bezirklichen Migrationsbeauftragten,
Herrn Arnold Mengelkoch, und dem Schulsozialarbeiter der
Kurt-Löwenstein-Schule, Herrn Dr. Rautenberg, die gemeinsam mit uns die
Jugendlichen auf diesen Tag vorbereitet  und bgleitet haben.

Weitere Informationen auch hier:

 
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1021089_idDispatch:5147144,00.html

http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragtefuerIntegration/beauftragte-fuer-integration.html

Kurdistan Ahmed (QM)