
Promenadenpost
Die Aktuelle Ausgabe Nr. 04 (Dezember 2011)
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Aktuelle Termine
Schneisen der Sauberkeit

- Adem Cancaya (27) ist gerne bei der BSR. (Bildquelle C. Eckelt)
"Eigentlich wollte ich einmal Kfz-Mechaniker werden, habe mich aber dann für die BSR entschieden, wo ich als Straßen- und Grünflächenreiniger tätig bin.", erzählt Adem Cancaya (27) .
Er arbeitet als Kehrmaschinenfahrer in einem Fünferteam von "Männern in Orange" vom Hof in der Rollbergstraße, das täglich für die Sauberkeit im Schillerkiez unterwegs ist. "Ich bin froh, dass ich mich für diese Arbeit entschieden habe. Ich kann im Freien arbeiten und habe zudem auch Kontakt zu Menschen, was ich gut finde."
"Obwohl wir kräftig schrubben, damit die Menschen saubere Straßen und Plätze vorfinden, sind viele Straßenbereiche im Kiez nach kurzer Zeit wieder dreckig. Ganz besonders trifft dies für die Einfallstraßen von der Hermannstraße zu. Zur Oderstraße hin sieht’s schon etwas besser aus", erläutert der Mann in Orange.
Doch bis zu einer "bleibenden Reinigungswirkung", so der BSR-Fachbegriff für nachhaltige Straßensauberkeit, ist der Weg noch weit und kann nur durch gemeinsame Mitverantwortung erreicht werden. Aber frustriert ist Adem Cancaya nicht. "Die meisten Leute begegnen uns sehr freundlich. Auch haben sich Initiativen gegründet, die aktiv etwas gegen die illegale Vermüllung tun."
Er denkt hierbei an die ehrenamtlichen Bürgeraktivitäten wie "Macht Mit! Birlikte Yapalim! Act Together!", die bereits viermal stattgefunden haben.
An fünf Tagen in der Woche, das ist die zweithöchste Reinigungsklasse, putzt das Fünferteam aus der Rollbergstraße den Schillerkiez. Dabei haben sie natürlich auch technische Unterstützung an ihrer Seite: Kehrmaschinen, ein Kehrichtsammelfahrzeug und zusätzlich neben dem Kehrbesen ein Hundekotmobil für die Hundehaufen.
Neben dem Straßenputz gehören auch die Herbstlaubeinsammlung, Winterdienstaufgaben und das Reinigen der Gullyeinläufe zu den Aufgaben von Orange. Übrigens: wenn illegal abgelagerter Sperrmüll zu entsorgen ist, gilt dies als Zusatzleistung, die zu Lasten aller Steuerzahler geht und vom Ordnungsamt beauftragt werden muss.






