11 Tempelhofer Feld
Von der "größten Liegewiese Berlins" zum umstrittenen Flughafen. Tempelhof ist Legende, Templhof ist Geschichte. Unklar ist derzeit allerdings noch, was aus dem ehemaligen Flugfeld werden soll. Noch ermöglicht das Gelände einen Atem beraubenden Ausblick auf das denkmalgeschützte Flughafengebäude. Adresse: Herrfurth-/ Ecke Oderstraße
Wegweiser
Entdeckungsreise durch den Schillerkiez
Rund um die Schillerpromenade gibt es jede Menge Sehenswürdigkeiten zu erleben. Wer sich ein schnellen Überblick verschaffen möchte, sollte sich an den Stelen orientieren, die überall im Quartier verteilt auf der Straße stehen. Sie signalisieren interessante Orte voller Geschichte und hin und wieder auch unerwarteter Highlights.
Dabei beginnt der Rundgang am besten vor dem Vorortbüro des Quartiersmanagements in der Schillerpromenade 10. Die Standorte der Stelen und weitere Informationen haben wir im Folgenden kurz zusammengetragen.


12 Vor-Ort-Büro
Noch bis Ende 2009 kann hier die Ausstellung "10 Jahre Quartiersmanagement" besichtigt werden. Die Mitarbeiter stehen natürlich während der Öffnungszeiten jederzeit gerne zur Verfügung. Informationen, Beratung, Broschüren, Anlaufpunkt bei Fragen von Bewohnern und solchen, die es gerne werden möchten. Adresse: Schillerpromenade 10


10 Sportpark Neukölln
Der heutige Werner-Seelenbinder-Sportpark grenzt unmittelbar an den Flughafen Tempelhof. 1930 eröffnet, bot er zunächst rund 20 000 Zuchaern Platz. In den 1970ern wurde er dann auf knapp 3500 Plätze zurückgebaut und nach dem Widerstandskämpfer Seelenbinder umbenannt. Von 1929 bis 1948 war es das größte Naherholungsgebiet Neuköllns. Adresse: Oderstraße 28

9 Bruno-Taut-Block
Bruno Taut prägte das heutige Erscheinungsbild Berlin in erheblichem Maße mit. Der am 4. Mai 1880 geborene Architekt gestaltete beispielsweise die Hufeisensiedlung in Britz oder "Onkel Toms Hütte in Zehlendorf. Auch in der Leinestraße im Schillerkiez hinterließ er seine Spuren. Taut gilt als Vertreter des "Neuen Bauens". Auch Einflüsse des aus Großbritannien stammenden Archtiekturstils Gartensiedlung beeinflussten sein Wirken in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Zu betrachten ist Tauts Neue Architektur der 20er Jahre im Schillerquartier in der Leinestraße 24

8 Okerstraße 33
Die Okerstraße 33 ist als illegaler Treffpunkt von Arbeitersportlern in die Geschichte des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus eingegangen. Bis 1934 trafen sich in dem Haus an der Ecke Schillerpromenade Okerstraße die Mitglieder, um sich über entsprechende Aktionen gegen die Hitler-Diktatur abzusprechen.

7 Carl-Legien-Oberschule
Der Neuköllner Schillerkiez erhielt 1912 den Zuschlag für ein renommiertes Projekt: Die Carl-Legien-Oberschule in der Leinestraße 37-45 ist die letzte Königlich Preußische Baugewerkschule. Drei Jahre später bezogen die die ersten Schüler das von Reinhold Kiehl entworfene Gebäude. Es sind Maurer, Zimmerer und andere Bauhandwerker, die hier theoretische Kenntnisse erwerben können.
1971 wird die Schule Teil der neu gegründeten Technischen Fachhochschule Berlin (TFH). Steigende Studentenzahlen und zunehmender Fluglärm erschweren den Unterricht, und so zieht die TFH fünf Jahre später in einen Neubau im Wedding. 1984 wird die Schule umfassend modernisiert. Benannt ist sie nach dem Gewerkschafter und Reichstagsabgeordneten Carl Legien (1861-1920). Die heutige Berufsfachschule bietet Jugendlichen die Möglichkeit, einen Schulabschluss sowie praktische Fähigkeiten in den Bereichen Ernährung & Hauswirtschaft, Textiltechnik & Bekleidung, Agrarwirtschaft, Metall-, Elektro- und Holztechnik zu erwerben.

6 Karl-Weise
-Grundschule
Gemeindeschule seit 1905.
Weisestr. 19/
20

5 Schillerpromenade 27
Ein typisches Mietshaus
von 1907.
Schillerpromenade 27

4 Die Promenade
Flaniermeile im Arbeiter-
bezirk. Auf der Promenade/
Ecke
Allerstraße

3 Viktoria-Festsäle
Kinos, Theater und
der
größte Tanzpalast
Rixdorfs.
Hermannstraße 49

2 Genezareth-Kirche
Gotischer Stil von
Franz
Schwechten.
Herrfurthplatz









